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Mieter fuer 1,1 Mio. Quadratmeter Büros gesucht
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Die Nachfrage nach neuen Büros sinkt und in Wien stehen so viele Büroflächen wie noch nie zur Vermarktung. Makler sind trotzdem zuversichtlich: Die Zeichen seien differenziert zu sehen.
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„Wir haben Büroflächen von mehr als einer Million Quadratmeter zur Vermarktung“, sagt Michael Zöchling, Chef der Maklerfirma BAR, die der UniCredit und der B&C Immobilienholding zu jeweils 50 Prozent gehört. Insgesamt habe Wien 1,1 Millionen Quadratmeter Leerstand. In diese Gesamterhebung seien kleinere Altbau-Flächen einbezogen sowie die großen, noch in Bau befindlichen Projekte, deren Vermarktung schon anläuft.
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Leerstand vom Handelskai bis Schönbrunn
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Einige Beispiele: Durch den Auszug der OMV wurden in der Lassallestraße 30 rund 24.000 Quadratmeter frei. Im Viertel Zwei in der Krieau stehen geschätzte 20.000 Quadratmeter frei. Im Bürohaus Marximum werden Mieter für 20.000 Quadratmeter gesucht. Im Rivergate am Handelskai sind geschätzte 15.000 Quadratmeter unvermietet. Bauteil zwei im Forum Schönbrunn hat 15.000 Qudratmeter frei, Bauteil eins 600. Im Bauprojekt Wien Mitte sind 20.000 Quadratmeter Bürofläche unvermietet. Der geplante DC Turm Eins auf der Donauplatte hat 40.000 Quadratmeter im Anbot.
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Gleichzeitig geht die Neuvermietung zurück: Laut Otto Immobilien-Chef Eugen Otto wurden im Vorjahr 260.000 Quadratmeter neu vermietet, heuer sollen es 230.000 Quadratmeter sein.
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Weniger Fertigstellung
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Trotz dieser Schere zwischen steigendem Anbot und sinkender Nachfrage zeigen sich sowohl Zöchling als auch Otto zuversichtlich. Zöchling: „Die Projektentwickler haben die Neubau-Produktion stark gedrosselt, das ist aber wegen der langen Vorlaufzeiten der Immobilienentwicklung erst verzögert zu spüren“. 2009 habe es zwar noch so viele Fertigstellungen „wie immer“ gegeben. Heuer werde aber schon 20 Prozent weniger Bürofläche bezugsfertig, 2011 würden es 40 Prozent weniger sein und 2012 sogar insgesamt 50 Prozent weniger Fertigstellungen. Das sorge für Ausgleich, sagt Zöchling. Er selbst hofft, heuer 80.000 Quadratmeter Büroflächen vermarkten zu können.
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Otto betont, dass die Leerstände differenziert zu betrachten seien: „Von der Million Quadratmeter freier Flächen ist ja nicht alles schon bezugsfertig“. Ausserdem erwartet Otto, dass die Neubauleistung bereits heuer um 23 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen wird. Wien sei im internationalen Vergleich sehr preisstabil, auch jetzt sei ein Preisrückgang nicht zu erwarten. Trotzdem werde es „ein durchaus anstrengendes Jahr für Immoentwickler und Makler“, räumt Otto ein.
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| Quelle: Wirtschaftsblatt |
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